Wie es riecht
Heiß, süß und sofort nach Dezember. Zimtrinde ist dunkler und pfeffriger als der Cassia-Zimt aus dem Supermarkt und deutlich stärker. Das 5-ml-Fläschchen hat seinen Grund.
Drei Dinge, die man wirklich damit macht
1. Winterbacken, mit dem Zahnstocher
Einmal eintauchen und in Zucker oder Butter einrühren, bevor das Mehl dazukommt. Die Lebensmittelverwendung ist auf dem europäischen Etikett mit einem Tropfen pro Tag angegeben, und ein Tropfen reicht für ein großes Blech, nicht für eine Portion.
2. Eine weihnachtliche Diffusormischung
Ein Tropfen mit drei Tropfen Wild Orange und einem Tropfen Nelke. Zimt dominiert: er ist immer die kleinste Zahl in der Mischung.
3. Glühwein und Ähnliches
Zahnstocher zuerst in Honig oder Zucker, dann in die warme Flüssigkeit. Direkt in den Wein gegeben bleibt es an der Oberfläche.
Womit es sich mischt
Zitrus, Nelke, Ingwer und Kardamom — die ganze Familie der warmen Gewürze. Zarte Blütenöle überdeckt es.
Die richtige Menge
Die Lebensmittelverwendung ist im europäischen Sortiment mit einem Tropfen pro Tag angegeben. Auf der Haut ist Zimtrinde stark reizend: höchstens 0,25 %, wenn überhaupt — das ist ein Tropfen auf etwa 40 ml Trägeröl — und nie im Gesicht, nie bei Kindern, nie unverdünnt. Nicht photosensibilisierend.
Es greift außerdem manche Kunststoffe und Lacke an; verschüttetes zügig abwischen. Vollständige Sicherheitshinweise.
Häufige Fragen
Ist das dasselbe wie Cassia?
Nein. Cassia ist eine andere Art mit anderem Profil, und der meiste Supermarkt-„Zimt“ ist Cassia. Der botanische Name auf dem Etikett unterscheidet sie.
Warum ist das Fläschchen so klein?
Weil man es zahnstocherweise verwendet. Ein 5-ml-Fläschchen Zimtrinde hält um ein Vielfaches länger als ein 15-ml-Fläschchen Zitrone.
Darf es ins Badewasser?
Nein. Es gehört zu den Ölen, die in Badekonzentration am ehesten die Haut verbrennen — auch mit Lösungsvermittler.