Wie es riecht
Heiß, pfeffrig und aggressiv — nichts wie das getrocknete Kraut im Glas. Oreganoöl gehört zum Stärksten im Sortiment und ist das Fläschchen, das die meisten zuerst überdosieren.
Drei Dinge, die man wirklich damit macht
1. Tomatensauce, mit dem Zahnstocher, von der Hitze genommen
Einen sauberen Holzstab eintauchen und in eine Pfanne für vier Personen einrühren, am Ende des Kochens. Ein ganzer Tropfen übernimmt das Gericht. Die Lebensmittelverwendung ist auf dem europäischen Etikett mit einem Tropfen pro Tag angegeben — das ist die Obergrenze, nicht die Portion.
2. Eine Marinade für Lamm oder Bohnen
Wieder Zahnstocher, ins Öl eingerührt, nie ins Wasser oder in den Essig. Es braucht Fett, um sich zu verteilen.
3. Fast nichts auf der Haut
Oregano ist ein bekannter Hautreizstoff. Wenn überhaupt, dann mit 0,25–0,5 % — ein Tropfen auf 20 ml Trägeröl — und nie im Gesicht, nie auf verletzter Haut, nie bei Kindern.
Womit es sich mischt
Beim Kochen mit Basilikum, Rosmarin und Zitrone. Im Diffusor will es selten jemand; es riecht nach Küche, nicht nach Raum.
Die richtige Menge
Die Lebensmittelverwendung ist im europäischen Sortiment mit einem Tropfen pro Tag angegeben. Auf der Haut ein Sonderfall: höchstens 0,5 %, vorher Verträglichkeitstest, bei jeder Rötung abbrechen. Nicht photosensibilisierend.
Von Augen und Schleimhäuten fernhalten und außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Vollständige Sicherheitshinweise.
Häufige Fragen
Kann ich es in einer Kapsel einnehmen?
Diese Website gibt keine Dosierungsempfehlungen zum Einnehmen von Ölen, und nichts hier legt das nahe. Was das europäische Etikett erlaubt, ist die kulinarische Verwendung innerhalb der angegebenen Grenze.
Warum ruiniert ein Tropfen eine Sauce?
Weil ein Tropfen etwa dem Aroma einer großen Handvoll Kraut entspricht. Die Einheit ist falsch, nicht das Öl.
Kann ich es überhaupt auf der Haut verwenden?
Sehr verdünnt und sehr punktuell, wenn überhaupt. Es ist weit mehr ein Küchenöl als ein Hautöl.