Wie es riecht
Nach fast nichts — und genau das ist der Punkt. Copaiba ist weich, holzig und leicht süß und gehört zu den wenigen Ölen, die man einer Mischung zugeben kann, ohne ihren Geruch zu verändern. Es ist ein Harz von einem südamerikanischen Baum — genau genommen ein Oleoresin und keine Destillation aus Blüte oder Blatt.
Drei Dinge, die man wirklich damit macht
1. Als Basis eines Gesichtsöls mit 1 %
Drei Tropfen auf 10 ml Jojobaöl, allein oder mit einem Tropfen Weihrauch. Copaiba ist mild und geruchsarm genug, dass es weder mit einer Creme noch mit einem Parfüm streitet.
2. Um eine Diffusormischung zu verlängern
Zwei Tropfen unter eine Zitrusmischung. Es hält die leichteren Öle länger im Raum, ohne selbst zu riechen — dieselbe Aufgabe, die ein Fixateur in der Parfümerie hat.
3. Ein Körperöl für Menschen, die Duft nicht mögen
Drei Tropfen auf 10 ml Trägeröl. Nützlich für alle, die ein Öl auf der Haut wollen, aber keinen Geruch, der sich ankündigt.
Womit es sich mischt
Mit allem, weil es kaum konkurriert. Besonders gut unter Zitrus und unter Lavendel.
Die richtige Menge
Im europäischen Sortiment ist dieses Fläschchen für Haut und Raum vorgesehen und nicht als Lebensmittelaroma gekennzeichnet. Auf der Haut sind 1–2 % angenehm; Copaiba gehört zu den besser verträglichen Ölen. Nicht photosensibilisierend.
Vollständige Sicherheitshinweise.
Häufige Fragen
Ist das dasselbe wie CBD?
Nein. Copaiba ist ein Oleoresin eines Baumes aus der Familie der Hülsenfrüchtler und enthält keine Cannabinoide der in Cannabis vorkommenden Art. Beide werden manchmal zusammen genannt, weil sie eine Verbindung teilen, Beta-Caryophyllen — es sind aber verschiedene Produkte, und diese Website stellt für keines davon eine gesundheitliche Behauptung auf.
Warum riecht es so schwach?
Weil der größte Teil seines Gewichts in schweren, wenig flüchtigen Molekülen steckt. Deshalb hält es auch so lange.
Wird es schlecht?
Es gehört zu den stabileren Ölen. Verschlossen, kühl und dunkel hält es Jahre.